- Ein VPN verbirgt Ihr Surfverhalten vor neugierigen Blicken
- Wer kann sehen, auf welchen Seiten ich war?
- Kann mein Internetanbieter sehen, auf welchen Seiten ich war?
- Wer kann sehen, was ich google?
- Kann mein Arbeitgeber meinen Internetverlauf sehen?
- Kann man über die Fritzbox den Internetverlauf auslesen?
- Wie verhindere ich, dass meine Online-Aktivität für andere sichtbar ist?
- Fazit
Es gibt viele Parteien, die Ihre Aktivitäten im Internet nachverfolgen können:
- Hacker
- Webseiten
- Regierungen
- Suchmaschinen
- Ihr Betriebssystem
- Ihr Internetanbieter
- Apps auf Ihrem Gerät
- Die Besitzer des WLANs
Wie Sie das aufhalten können?
Mit einem VPN. Wir empfehlen NordVPN, weil dieser Anbieter Ihre Privatsphäre ernst nimmt und keine Daten speichert.
Wer kann Ihren Browserverlauf sehen und warum? Hier gehen wir auf diese Fragen ein und zeigen, wie Sie sich vor Ausspionierung schützen können.
Ein wachsender Teil unseres Lebens spielt sich im Internet ab. Wir checken unsere Finanzen, speichern Gesundheitsdaten und halten Kontakt mit Freunden, Familie und Kollegen. Ohne es zu merken, schickt jeder von uns eine Unmenge an Informationen ins Netz.
Seit Projekten wie WikiLeaks und Whistleblowern wie Edward Snowden wird immer deutlicher, dass viele offizielle Institutionen ständig mithören. Daraus folgen viele Fragen: Wer alles hört mit? Welche Parteien haben meine persönlichen Daten? Welche Organisationen verfolgen mein Surfverhalten und was genau sehen sie? Auf diese Fragen gehen wir hier ein.
Ein VPN verbirgt Ihr Surfverhalten vor neugierigen Blicken
Bevor wir all die verschiedenen Parteien besprechen, die Sie online verfolgen, möchten wir Ihnen einen kurzen Tipp zum Schutz Ihrer Privatsphäre geben:
Verwenden Sie ein VPN, wenn Sie im Internet surfen. Ein VPN macht Ihre Internet-Aktivitäten anonymer, indem es Ihren Datenverkehr durch einen externen VPN-Server mit einer anderen IP-Adresse als Ihrer eigenen leitet.
Anschließend sehen andere Parteien nicht mehr Ihre IP-Adresse, sondern die IP-Adresse des VPN-Servers. Auf diese Weise können all Ihre Online-Recherchen und Website-Besuche nicht zu Ihnen zurückverfolgt werden. Darüber hinaus sichert ein VPN Ihren Datenverkehr mit starker Verschlüsselung, sodass es sehr schwierig wird, Ihre Daten abzufangen. Letzteres verbessert auch Ihre Online-Sicherheit erheblich.
NordVPN: Das beste VPN für Privatsphäre
Für Menschen, die ihre Privatsphäre ernst nehmen, ist NordVPN eine ausgezeichnete Option. Das zeigte unser NordVPN-Test.
Mit einem Knopfdruck wird Ihre Identität verborgen und Ihr gesamter Internetverkehr wird gesichert. NordVPN bietet mit NordLynx ein eigenes Verschlüsselungsprotokoll, unterstützt OpenVPNund IKEv2/IPSec zwei weitere Top-Verschlüsselungen und hält sich laut externen Prüfungen an eine strikte No-Logging-Regelung. Außerdem bietet NordVPN einige großartige zusätzliche Sicherheitsfunktionen, wie einen Kill Switch und eine doppelte VPN-Verbindung für zusätzliche Sicherheit und Privatsphäre.
Wer kann sehen, auf welchen Seiten ich war?
Es gibt viele Methoden, mit denen Dritte Sie im Internet verfolgen können. In der folgenden Tabelle haben wir einige aufgelistet, mit denen Sie rechnen können. Die rechte Spalte erläutert, wer welche Informationen haben könnte und was sie damit tun könnten.
| WER SIE SIEHT | WAS SIE WISSEN KÖNNTEN |
|---|---|
| Internetanbieter (Internet Service Provider, ISP) |
|
| Ihr (WLAN-) Netzwerkadministrator |
|
| Betriebssystem |
|
| Webseiten |
|
| Suchmaschinen |
|
| Apps |
|
| Behörden/Regierungen |
|
| Hacker |
|
Kann mein Internetanbieter sehen, auf welchen Seiten ich war?

Ihr Internetanbieter (englisch: Internet Service Provider, ISP) ist Ihr Zugang zum Internet. Weil alle Daten (Webseiten, Dateien, Bilder, Videos etc.) über die Server des ISP laufen, weiß dieser potenziell sehr viel über Sie und darüber, was Sie online tun.
Solange Ihre Daten nicht verschlüsselt sind, sieht der ISP alles: Welche Webseiten Sie besuchen, wem Sie E-Mails schicken und was Sie in sozialen Netzwerken tun. Manchmal können sogar noch sensiblere Informationen mitgelesen werden, wie Details über Ihre Finanzen oder Gesundheit. Auch der Inkognito-Modus Ihres Browsers ändert daran nichts. Die gesammelten Datenpunkte werden mit Ihrer IP-Adresse zu einem detaillierten Profil verknüpft. Dasselbe gilt für Ihren Mobilfunkanbieter, der zusätzlich anhand der Funkzellen weiß, wo Sie sich zu welchem Zeitpunkt befinden.
Es ist darum sinnvoll, Ihre IP-Adresse nicht öffentlich zu zeigen (wie kann ich meine IP-Adresse verstecken?).
In den meisten Ländern gibt es Gesetze zur Regelung der Vorratsdatenspeicherung, die festlegen, wie lange Internetanbieter die gesammelten Daten speichern müssen. Diese Fristen sind allerdings sehr unterschiedlich: In manchen Ländern sind es wenige Monate, in anderen über ein Jahr. Während dieser Zeit können Regierung oder Strafverfolgungsbehörden die Daten beim ISP anfordern. Was danach mit den Informationen geschieht, ist oft unklar, abhängig vom Land und ISP. Es ist den Internetanbietern in den meisten Fällen verboten, Ihre Daten an Dritte weiterzuverkaufen.
Es ist gut zu wissen, dass verschlüsselte Daten, z.B. WhatsApp-Nachrichten mit Ihrer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, für den ISP nicht lesbar sind. EU-Bürger können gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bei Ihrem Internetanbieter alle Daten anfordern, die über sie gesammelt wurden.
Wer kann sehen, was ich google?
Die einzige Partei, die Ihre Suchanfragen auf Google sehen kann, ist Google selbst.
Wenn Sie bei Ihrem Google-Konto angemeldet sind, speichert Google Ihre Suchanfragen und erstellt ein Protokoll Ihrer Aktivitäten. Diese Daten können dazu verwendet werden, personalisierte Suchergebnisse und Werbung bereitzustellen. Sie können jedoch Ihre Datenschutzeinstellungen anpassen, um die Speicherung und Verwendung Ihrer Suchdaten durch Google zu beschränken.
Ihr Internetanbieter kann nicht sehen, was Sie in die Google-Suchmaschine eintippen, kann aber theoretisch darauf schließen, wenn er sich die Webseiten anguckt, die Sie besuchen.
Wenn Sie aber zum Beispiel auf Google nur die Frage eingeben „kann jemand sehen was ich google“, ohne auf eine Webseite zu klicken, kann Ihr Internetanbieter niemals herausfinden, dass Sie sich diese Frage gestellt haben.
Kann mein Arbeitgeber meinen Internetverlauf sehen?
Wenn Sie sich im Büro befinden und das WLAN bzw. Netzwerk Ihres Arbeitgebers nutzen, kann er Ihren kompletten Internetverlauf sehen. Das ist auch möglich, wenn Sie zu Hause ein Gerät nutzen, das Ihrem Arbeitgeber gehört.
Wenn Sie sich auf der Arbeit befinden und privat etwas googeln wollen, sollten Sie Ihr persönliches Smartphone benutzen und das WLAN auf Ihrem Gerät deaktivieren. So benutzen Sie nicht das Netzwerk Ihres Unternehmens, sondern das Ihres Mobilfunkanbieters. Auf diese Weise bleibt Ihr Suchverlauf vor Ihrem Arbeitgeber verborgen.
Selbstverständlich kann Ihr Arbeitgeber auch dann Ihren Suchverlauf nicht sehen, wenn Sie zum Beispiel im HomeOffice Ihr persönliches WLAN mit Ihrem eigenen Gerät nutzen.
Kann man über die Fritzbox den Internetverlauf auslesen?
Personen mit Zugriffsberechtigungen können den Internetverlauf eines Routers auslesen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine Fritzbox ist, oder ein anderes Modell.
Gewöhnliche WLAN-Router verfügen über Funktionen zur Protokollierung von Verbindungen, die Informationen über besuchte Websites, Datenmengen und Verbindungsdauern enthalten können. Diese Protokolle können in den Router-Einstellungen oder über eine webbasierte Benutzeroberfläche zugänglich sein.
Viele Router bieten ebenfalls Funktionen zur Kindersicherung, mit denen Sie den Zugriff auf bestimmte Websites und Dienste einschränken können. Diese Funktionen können oft den Internetverlauf überwachen und Berichte darüber erstellen.
Wie verhindere ich, dass meine Online-Aktivität für andere sichtbar ist?
Wahrscheinlich gefällt Ihnen die Idee, dass all diese Parteien andauernd mitlesen genauso wenig wie uns. Glücklicherweise gibt es Mittel und Wege, online anonym zu bleiben. Es gibt verschiedene Methoden, die eigene IP-Adresse zu verbergen: Sie können einen Proxy-Server benutzen, den Tor-Browser verwenden oder einen VPN-Dienst installieren. Im Folgenden beleuchten wir diese Optionen genauer.
Proxy Server
Die Nutzung eines Proxy-Servers bedeutet, dass Ihre IP-Adresse für die Webseiten, die Sie besuchen, verborgen bleibt. Der Nachteil ist, dass der Datenverkehr nicht verschlüsselt wird und Dritte darum möglicherweise trotzdem mitlesen können. Ein Proxy-Server ist also ein gutes Mittel gegen geografische Blockaden, aber nicht für sicheres Surfen. Generell bietet eine Proxy-Verbindung minimale Sicherheit und Anonymität.
Tor-Browser

Der Tor-Browser ermöglicht es Ihnen, Ihren gesamten Datenverkehr durch ein weltweites Netz aus Servern zu schicken. Mit jedem Schritt wird eine weitere Schicht Verschlüsselung hinzugefügt. Außerdem bietet Tor Zugang zum Darknet. Das Ziel von Tor ist es, seinen Nutzern sicheres und anonymes zu ermöglichen. Leider ist die Verbindungsgeschwindigkeit durch die komplexe Verschlüsselung oft deutlich niedriger und falsche Einstellungen in der Software können dazu führen, dass Sie weniger gut geschützt sind, als Sie vielleicht denken.
VPN-Verbindung

Eine VPN-Verbindung ist der fortschrittlichste Weg zu mehr Sicherheit und Privatsphäre im Netz. Ein VPN gibt Ihnen eine neue IP-Adresse, sodass Sie als Nutzer nicht durchs Internet verfolgt werden können. Außerdem wird der Datenverkehr verschlüsselt und können Dritte dadurch nicht mitlesen oder Daten stehlen. Kurz gesagt ist eine VPN-Verbindung eine Proxy-Verbindung plus eine starke Verschlüsselung. Es gibt eine Menge verschiedener VPN-Anbieter. Für so gut wie jeden Anwendungsbereich gibt es einen passen VPN-Dienst.
Fazit
Viele Akteure im Internet sind daran interessiert, an Ihre persönlichen Daten zu kommen: Um Werbung zu personalisieren und Dienste zu verbessern, aber auch um Sie zu überwachen oder von Ihnen zu stehlen. Es ist darum wichtig, die eigene Privatsphäre zu schützen. Dies gelingt mit einem Proxy-Dienst, dem Tor-Browser oder einer VPN-Verbindung. Eine Kombination ist noch sicherer: Sie können einfach den Tor-Browser mit einer VPN-Verbindung verwenden. So wird es Dritten deutlich schwerer gemacht, Ihre Daten abzugreifen.
Haben Sie eine Frage zu Ihrer Privatsphäre oder zu Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sie zu verbessern? In diesem Fall sehen Sie sich bitte unsere FAQ weiter unten an.
Wenn Sie keine Maßnahmen ergreifen, können andere Ihren Browserverlauf sehen. Das ist besonders der Fall, wenn Sie in ein fremdes WLAN-Netzwerk eingeloggt sind, Ihren Google-Account mit anderen teilen, ohne VPN surfen und Ihre Geräte nicht mit Passwort oder PIN sperren.
Ihren Verlauf können Ihr Internetanbieter, der WLAN-Besitzer, Suchmaschinen und möglicherweise Regierungen sehen. Dagegen können Sie sich allerdings wehren, wenn Sie ein VPN verwenden.
Theoretisch ist es möglich, dass Ihr Arbeitgeber gelöschten Browserverlauf finden kann. Browserverlauf zu löschen bedeutet nämlich nicht, dass Sie die Daten im Netzwerk des Unternehmens entfernt haben.
Um Ihren Verlauf endgültig zu löschen, sollten Sie nicht nur das Register besuchter Webseiten entfernen, sondern alle Browserdaten löschen. Das beinhaltet zum Beispiel auch Cookies. Wählen Sie den gesamten Zeitraum, wenn Sie den kompletten Suchverlauf löschen wollen.
Beachten Sie, dass das Löschen von Cookies dazu führen kann, dass Sie von einigen Websites abgemeldet werden oder bestimmte personalisierte Einstellungen verloren gehen.


Die Frage ist wenn man VPN (Surfshark) installiert, sind gesamte Geräte,die von einem Anbieter Internet beziehen geschützt oder nur ein einziges Gerät?
Wenn Sie Ihr VPN auf einem Gerät installieren, ist nur dieses Gerät geschützt. Wenn Sie alle Ihre Geräte schützen möchten, müssten Sie das VPN auf jedem Gerät installieren oder es auf dem Router installieren, den Sie normalerweise verwenden. Beachten Sie, dass die Installation eines VPNs auf Ihrem Router Ihre Geräte nicht schützt, wenn Sie sich mit einem anderen Netzwerk verbinden.
Hallo, reicht ein VPN, um zu verhindern, dass mein Arbeitgeber, der Serveradmin einsehen kann, welche Programme und Webseiten ich nutze? Wie sieht es Zuhause oder bei Freunden aus? Ist es möglich durch einen VPN zu verhindern, dass Eltern und Freunde über deren eigenen Router sehen, welche Websiten ich nutze? Oder wird der VPN erst nach dem Austausch mit dem Router aktiv, sodass es erst dann Websiten mit der Verfolgung schwierig haben und der z.B. Hausbesitzer vorher meine Aktivitäten einsehen kann?
Wenn Sie das VPN auf Ihrem Gerät installieren, werden Ihre Daten auf diesem Gerät verschlüsselt und an den VPN-Server gesendet. Das heißt, dass Ihr Server-Administrator, Arbeitgeber oder Hauseigentümer nur sehen kann, dass verschlüsselte Daten in irgendeiner Form an den VPN-Server gesendet werden. Der Netzwerkeigentümer oder Administrator sollte nicht sehen können, was Sie online tun.